Sonntag, 28. April 2013

Schnipp, schnapp

Ich flanierte friedlich die Straße entlang mit meiner Mama an meiner Hand, 
da sah sie etwas, das zog sie an. 
Einen kleinen Friseursalon, da ging ich rein und man zog mir den Kittel um. 
Mama sagte, wie es später sein soll, während ich so dachte, hoffentlich kein Alptraum.

Denkst Du später "oh fein" wirst du lachend den Raum verlassen.
Wirst du ganz traurig, und denkst "wie gemein" hat der Friseur Dich leider im Stich gelassen.
Drum erzählte ich dem Schneidemeister meinen Wunsch der neuen Frisur,
er fing an zu schneiden und ich wunderte mich nur.

Schnipp schnapp Schnippeldischnapp, die Haare flogen schnell hinab,
schnipp, schnapp Schnippeldischnapp die Haare waren ab.

"Schau in den Spiegel rein, oh bist du fein." Er drehte und er wendete ihn.
"Ist´s so recht, wirklich nicht schlecht. So elegant, wie es selten jemandem stand."

Ich dachte nur, ob ich´s so wollt oder nicht, sagt Dir mein Gesicht, doch er beachtete es nicht. Mama zahlte brav und ging mit mir hinaus. Ein kleines Trinkgeld gab sie ihm aus.

Schnipp schnapp Schnippeldischnapp alles ist ab und bleibt wie es ist,
schnipp schnapp es ist ab,
alles ist ab, hat er gemacht.
Oh, wie gemein.... gar nicht fein.
Da geh ich nie wieder in den Laden rein.

Mama sagte so was wie, schön geworden, ich jedoch, wär am liebsten gestorben.





  
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